I de Wei`biearg hont d Bildegger im huoilege Urban z Ehre e Bildstöckle aufgstellt, weil diear Huoileg allemoi en starke Reife und e Kälte brocht hot, sodaß d`Rieba oft vrfrore send. Vuar Johre, do send deane Rieabe au stark schö`gstande. Jo, ma könt fast sage, so schö wia no nia. Freile hot ma`do Angst ghätt voar Urbane. D`Weiber hont bieatet, send nauf zu dieam Bildstöckle gange und honts aufputzt mit Sträuß und Kränz, dr Huoileg Urban soll doch au e Eisiah haa, wo doch dieane Rieabe so schö`seiet, dr soll doch vrschone vuar Reife und Kälte. Doch iear hots it vrschonet und hot so en Reife brocht, daß alles vrfrore ist.
Do send aber dieane Weiber mächtig bös wuoare, daß iear ihrne eifrigs Gebieat it a`ghöret hot, und hont dr Urban ghebt und gschimpft: " Dr ist halt au a nix Nutz wia alle Ma`sbild" und hont en i dr Rogge gwuarfe.
D`Bildegger Weiber wiarfet dr Huoileg Urban i dr`Rogge
Kulturecke
Búcsúznak a gólyák
Augusztusi meleg terül le a tájra,
Erdöre, mezöre s a Kraszna partjára
Szitakötö repked, sütkérez a fényben,
Gulya s ménes legel a zöldfüves réten.
Arréb a mezöben, szénaboglyák állnak,
Közéjük a gólyák tanácskozni járnak.
Most tárgyalják meg, vándorlásuk utját,
Az irányvonalat s minden megállóját.
Hangos a mezö, rét gólyakelepléstöl,
Mindegyik bucsuzik a régi fészkétöl.
Majd felkerekedve a magasba szálnak,
Bucsut integetnek, folyónak, határnak.
Alant a mezöröl integet a bojtár,
Kalapját lengeti a távozók után.
Nyájörzö puli is vakkant egyet kettöt,
Igy bucsuztatja el a sok utrakellöt.
Kerekes Magdolna, Krasznabéltek 1954.
A.d.R. Magdalena Kerecsendi geborene Schemperger, geboren in Bildegg im Jahre 1935 als Tochter von Peter Schemperger, schrieb im Alter von 19 Jahren Gedichte. Kerekes Magdolna ist ihr Ehename. Das Gedicht "Verabschieden sich die Störche" stammt aus dem Jahr 1954 und wurde in Bildegg ( ung. Krasznabéltek , rum. Beltiug ) geschrieben.
Kulturecke 1
Giftpilze und Biesterkraut
Fantasiegeschichte
Es war eine düstere Novembernacht und ich war allein Zuhause. Der Hund hatte schon ein paar mal angeschlagen, als er gegen Mitternacht endlich Ruhe gab. Ich wälzte mich noch eine Weile hin und her, hörte das alte Haus ächzen und knarren und war gerade eingeschlafen, als ich spürte, dass es ganz hell im Zimmer geworden war. Ich öffnete die Augen und sah im Zimmer zwei helle Gestalten an meinem Bett stehen.
Ich wollte um Hilfe schreien, aber konnte keinen Laut herausbringen. Es wurde mir sehr warm und ich fing an sehr stark zu schwitzen. Ich sprang schnell aus meinem Bett und wollte weglaufen aber ich konnte nicht. Meine Beine gehorchten mir nicht mehr und ich sackte auf dem Fußboden zusammen. Die zwei hellen Gestalten beugten sich über mich, stellten mich auf die Beine und sagten zu mir:"Fürchte dich nicht, wir wollen dir nichts antun."
"Wer seid ihr und was wollt ihr denn von mir?" - fragte ich sie mit zitternder Stimme. "Wir sind Uriel und Muriel, zwei gute Geister der Bergwerke und der Unterwelt und wir brauchen deine Hilfe" sagten die Geister. "
"Ihr braucht meine Hilfe? Wie kann ich euch denn helfen wenn ich nicht einmal in die Lage bin mir selbst zu helfen?"
"Unsere Freundin und Gebieterin ist ein irdisches Weesen und ist im grosser Gefahr" sagte Uriel. "Nur du kannst ihr helfen!"
"Erzählt, was ist denn passiert?" fragte ich sie neugierig.
"Die böse Geister der Unterwelt haben unsere Gebieterin entführt und in einem Käfig aus Stahl eingesperrt", sagte Muriel.
"Wenn nur das euer Problem ist, bringe ich eine Säge und befreie eure Gebieterin in Handumdrehen."
"Ach wenn das nur so einfach wäre" - seufzte Uriel traurig.
"Warum denn? Es ist ja ganz einfach!"
"Nein, dieser Stahl ist so hart dass nicht einmal das modernste Werkzeug ihn schneiden kann" sagte Muriel.
"Auch eine Diamantscheibe nicht?"
"Nein. das auch nicht!" antworteten sie.
"Dann den Schweißbrenner ?"
"Nein der schneidet es auch nicht" - verneinte Muriel!
"Ich kenne nichts besseres! Wie soll ich sie dann befreien?"
"Doch, du kennst ein Kraut, dass jedes Schloss öffnet und jedes Metall schneidet" - sagte Uriel.
"Ich kenne so etwas nicht" - sagte ich kopfschüttelnd.
"Doch, du kennst es, und weisst auch wie man es beschaffen kann" - entgegnete Muriel.
"Ach nein! Das ist doch nicht euer Ernst! Ihr meint doch nicht das Biesterkraut, oder?"
"Doch, doch, genau das meinen wir!" sagten die zwei.
Aber das ist doch nur ein Märchen, für kleine dumme Kinder, so etwas gibt es in Wirklichkeit doch gar nicht." - versuchte ich sie aufzuklären.
****
****
****
****
****
****
****
Pósa Lajos
El ne add az ösi házat,
El ne add az ösi telket,
Hol a csürön késö öszig
Gólyamadár kelepelget.
Rád nevet mint hajdanában,
A cseresznye, piros alma,
Gyermek leszel ujra,fiam,
S belefogsz egy régi dalba.
Ha elfáradsz, a világban:
Gyere haza megpihenni,
Az öreg fák árnyékában
Szép idökre emlékezni.
El ne add az ösi házat,
El ne add az ösi telket,
Hol a csürön késö öszig
Gólyamadár kelepelget.
Anyám intése
Bildegg, Krasznabéltek, Beltiug
www.bildegg.de